Katholische Kirchengemeinde Eningen
 
 
 
 

Die Ereignisse um die Geburt Jesu

 

 

1. Advent

 

 

Gabriel kommt zu Maria

Da schickte Gott den Engel Gabriel als Boten zu einer Jungfrau nach Nazareth, ein Dorf in Galiläa. Ihr Name war Maria und sie war verlobt mit Josef. Der Engel trat ein bei ihr und sprach: Sei gegrüßt Maria, Gott ist dir gnädig und mit dir.

 

 

Maria erschrak sehr und überlegte, was der Gruß wohl bedeutete.

Da sprach der Engel:

Hab keine Angst, Gott hat dich auserwählt. Du wirst einen Sohn zur Welt bringen, dem du den Namen Jesus geben sollst. Er wird ein Großer sein und Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Gott wird ihm den Thron des Königs David geben. Er wird König sein in alle Zeit der Welt. Maria sagte: Wie soll das möglich sein, wie soll ich ohne Mann ein Kind bekommen? Der Engel antwortete: Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft Gottes wird dich umhüllen. Deshalb wird dein Kind heilig sein und Sohn Gottes genannt werden. Auch deine Verwandte Elisabeth, die unfruchtbar war, wird im hohen Alter ein Kind bekommen. Denn bei Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Was Gott will, das werde ich tun. Mir soll geschehen, wie du gesagt hast! Und der Engel verschwand.

Lukas 1.26-38

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.

Lukas 1

Bethlehem

Eine (welt)bewegende Begegnung

2. Advent

Maria besucht Elisabeth

Da machte sich Maria auf den Weg und eilte in ein Dorf in den Bergen Judäas. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Da hüpfte das Kind in Elisabeths Bauch vor Freude. Elisabeth jubelte und rief laut: „Gesegnet bist Du Maria, mehr als alle anderen, und gesegnet ist das Kind in deinem Leib. Womit habe ich es verdient, dass die Mutter des Herrn mich besucht. Du hast geglaubt, dass sich Gottes Versprechen erfüllt.“

Da sprach Maria feierlich: „Meine Seele lobt die Größe Gottes, mein Geist jubelt über Gott meinen Retter, denn Gott hat geschaut auf meine Niedrigkeit. Von nun an werden mich alle glücklich preisen, weil der starke Gott Großes an mir getan hat, ich lobe seinen heiligen Namen.“

Drei Monate blieb Maria, bis Elisabeth ihren Sohn Johannes zur Welt gebracht hatte. Dann ging sie auf die Rückreise nach Hause.

Lukas 1.39-49,56

 

 

Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.

Matthäus 1.20

 

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.

Lukas 1

Die Reise ins Ungewisse beginnt -

3. Advent

 

Reise nach Bethlehem

In jenen Tagen erließ der römische Kaiser Augustus den Befehl: Alle Bewohner des Landes müssen sich in Steuerlisten eintragen. Da ging jeder an seinen Heimatort, um sich aufschreiben zu lassen.

Auch Joseph, der von David abstammte, ging aus Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt. Er wollte sich eintragen lassen mit seiner Frau Maria, die ein Kind erwartete.

Lukas 2.1-5

 

Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.

Matthäus 2, 2

Bethlehem

4. Advent

Herbergsuche in Bethlehem

 

Lukas 2.5-6

Herodes mit Pristern und Schriftgelehrten

 

Matthäus 2. 4-6

Bethlehem mit Stall

Heilig Abend

Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

Lukas 2. 6-7

 

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.

Lukas 2. 8-12

Bethlehem in der Heiligen Nacht

Neujahr

Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.

Lukas 2, 15-19

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.

Matthäus 2. 7-9

Bewohner Bethlehems auf dem Weg zur Krippe

Heilige Drei Könige

Sterndeuter kommen und beten Jesus an

Die Sterndeuter gingen nach Bethlehem. Der Stern ging ihnen voran und blieb über dem Ort stehen, wo das Kind war. Als sie den Stern sahen, brachen sie vor Freude in Jubel aus. Sie gingen in das Haus, sahen das Kind mit seiner Mutter Maria, fielen auf die Knie und beteten es an.

Matthäus 2. 9-11

Bethlehem

Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Matthäus 2, 12

 

Glaubenszeugen und Propheten -

Kurze Zeit nach Jesu Geburt gehen Maria und Josef mit ihm zum Tempel in Jerusalem, um dem jüdischen Gesetz folgend die Rituale zu vollziehen.

Sie begegnen dort Simeon und Hanna, die geführt vom Heiligen Geist, Jesus sofort erkennen. Diese beiden, an Lebenserfahrung und Weisheit reichen Menschen, haben auf Gottes Zusage vertraut und während ihres langen Lebens zuversichtlich auf die Ankunft des Retters gewartet. Bei der Begegnung mit Jesus und seinen Eltern werden Simeon und Hanna überquellend erfüllt vom Lob Gottes und prophezeien die Bedeutung von Jesu Wirken für unser Leben.

 

 

Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen. Simeon wurde vom Heiligen Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: „Nun läßt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“

Hanna trat hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.

Lukas 2. 22,27-32; 38

Weltliche Macht entfesselt -

Zur Zeit der Geburt Jesu ist König Herodes an der Macht. Und er wird als machthungriger und grausamer Herrscher dargestellt. Das zeigt sich auch in seiner Reaktion darauf, dass die Sterndeuter nicht zu ihm zurückkehren, um ihm von dem neuen König zu berichten.

Er sieht seine Herrschaft und Machtposition in Gefahr und befiehlt alle männlichen Kleinkinder in Bethlehem zu töten.

Diese besonders grausame Machtdemonstration verdeutlicht gleichzeitig aber auch seine größtmögliche Ohnmacht.

Herodes kann mit all seiner weltlichen Macht Jesus nicht erreichen, ihm nicht schaden. Jesus ist befreit vom Zugriff weltlicher Gesetze und Machtmittel.

Der Kindermord in Bethlehem

Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig, und er ließ in Bethlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte.

Matthäus 2.16

Flucht nach Ägypten

 
 
 
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